
Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München mit Campus Hotel und Faculty Club G2B (Gateway to Biotech) links im Bild
Innovation and Start-up Center Biotechnology (IZB) in Martinsried near Munich with Campus Hotel and Faculty Club G2B (Gateway to Biotech) on the left.
Martinsried bei München, 31. Juli 2023 – Das Münchner Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB), eines der führenden Biotechnologie-Zentren in Europa mit 40 ansässigen Biotech-Start-ups und 5 Life Science Unternehmen, zieht heute trotz des in der Biotech-Branche schwierigen Finanzierungsumfeldes eine positive Bilanz über ein sehr aktives erstes Halbjahr 2023.
„Ich bin stolz darauf, dass unsere Start-ups – allen voran Tubulis – in der ersten Jahreshälfte hochkarätige Partnerschaften eingehen konnten. Dadurch haben sie nicht nur beträchtliche Finanzmittel erhalten, sondern auch die Aufmerksamkeit auf unseren Startup-Hub und auf die Spitzenforschung unserer Unternehmen gelenkt. Nicht weniger erfreulich ist, dass einige der Start-ups im IZB in den letzten Monaten zu Unternehmen in der klinischen Phase geworden sind“, sagt Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums Biotechnologie. „Außerdem freue ich mich, dass endlich einige Infrastrukturprojekte begonnen haben, die unseren Forschungsstandort weiter stärken und unser breites internationales Netzwerk exzellenter Wissenschaftler noch näher zusammenwachsen lassen.“
Finanzierungen und Partnerschaften von IZB-Start-ups
Besonders erwähnenswert ist der Deal in Milliardenhöhe, den Tubulis mit Bristol Myers Squibb (BMS) im April abgeschlossen hat. Die Unternehmen sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um differenzierte Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) zu entwickeln. Im Rahmen der Lizenzvereinbarung erhält Tubulis eine Vorabzahlung in Höhe von 22,75 Mio. US-Dollar und Meilensteinzahlungen, die sich potenziell auf über 1 Mrd. US-Dollar belaufen können, sowie gestaffelte Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz der Produkte. BMS erhält die Exklusivrechte für den Zugang zu Tubulis‘ Payloads Tubutecan in Kombination mit Tubulis‘ proprietärer P5-Konjugationsplattform für die Entwicklung einer ausgewählten Anzahl an hochdifferenzierten ADCs zur Behandlung solider Tumore.
Im Juni kündigte Thermosome seine Beteiligung am IMAGIO-Konsortium an, dessen Ziel es ist, den klinischen Erfolg für Patienten mit Lungenkrebs, Leberkrebs und Weichteilsarkomen durch weniger invasive Behandlungen zu verbessern. Das Konsortium, das sich aus über 30 Kliniken, akademischen Instituten, Gesundheitsunternehmen und Patientenorganisationen zusammensetzt, hat eine Förderung in Höhe von 24 Mio. Euro von der „Innovative Health Initiative“ erhalten. Diese wird durch zusätzliche Mittel von Industriepartnern ergänzt. Im Rahmen der Kooperation erhielt Thermosome 1,3 Mio. Euro und wird mit der Uniklinik Köln zusammenarbeiten, um seinen führenden Wirkstoffkandidaten THE001 in Kombination mit einer neuartigen Technologie zu testen.
Anfang Mai wurde Invitris von INCATE (Incubator for Antibacterial Therapies in Europe) als erstes Unternehmen ausgewählt, um 250.000 Euro an „Stage II“-Förderung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen seine Ausgründung aus der Technischen Universität München (TUM) abschließen und die Produktion von Phagen, von Phagen abgeleiteten und anderen antimikrobiellen Proteinen im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen weiter ausbauen.
Secarna Pharmaceuticals und SciNeuro kündigten im März ihre Partnerschaft zur Erforschung und Entwicklung von Therapien an, die auf Targets abzielen, die eine wesentliche Rolle bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) spielen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Secarna seine kommerziell validierte Plattform für die Identifizierung und Entwicklung von Locked Nucleic Acids, LNAplusTM, einsetzen, um Antisense-Oligonukleotid-Kandidaten gegen von SciNeuro ausgewählte Zielmoleküle zu generieren und zu charakterisieren, die für die Behandlung von ZNS-Erkrankungen relevant sind.
Der IZB-Alumnus AMSilk GmbH, ein weltweit führender Anbieter von innovativen, biobasierten Hochleistungsseidenmaterialien, gab Anfang April bekannt, dass das Unternehmen im Rahmen einer erweiterten Serie-C-Finanzierung weitere 25 Mio. Euro eingeworben hat. Damit beläuft sich die Gesamtsumme der Finanzierung auf 54 Mio. Euro. Die Finanzierung, angeführt von den bestehenden Investoren ATHOS (AT Newtec) mit Beteiligung von Novo Holdings, Cargill und MIG Capital, wird es dem Biotech-Unternehmen ermöglichen, die laufende Erweiterung seiner Industrialisierungs- und Kommerzialisierungsprojekte weltweit zu beschleunigen und seinen Vertrieb auszubauen. Dadurch soll die steigende Nachfrage nach biologisch hergestellten Seidenproteinmaterialien gedeckt werden.
Neuzugänge und ein Abschied auf dem Campus
Auch wenn der Abschied manchmal schwerfällt, ist es doch schön zu sehen, wenn Unternehmen aufgrund ihrer erfolgreichen Entwicklung dem IZB entwachsen. Nach fünf Jahren am IZB hat adivo, ein Pionier in der Entwicklung von artspezifischen therapeutischen Antikörpern für Haustiere, neue Büroräume in Puchheim bei München bezogen, um die nächste Stufe der Unternehmensentwicklung einzuleiten. Die dreimal so große Büro- und Laborfläche bietet Platz für die wachsenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und die reifende Pipeline des Unternehmens sowie für die Erweiterung der Mitarbeiterzahl.
Zu Beginn des Jahres ist Invitris, ein Biotech-Unternehmen mit einer universellen Technologieplattform, die Proteine mit maximalem Ertrag und höchster Reinheit innerhalb eines einzigen Prozesses vollständig in vitro synthetisieren kann, in das IZB eingezogen, mit dem Ziel, sowohl die Wirkstoffentwicklung als auch die Produktion zu erweitern. Das Unternehmen konzentriert sich auf antimikrobielle Proteine wie Bakteriophagen und Endolysine, um die größte gesundheitliche und wirtschaftliche Bedrohung der nächsten Jahrzehnte zu bekämpfen: multiresistente Krankheiten.
Leon-nanodrugs (LEON), ein Pharmatechunternehmen, das Geräte zur GMP-konformen Verkapselung von genetischem Material und anderen Wirkstoffen in Nano-Wirkstoffträger wie LNPs entwickelt, hat sich die Laborkapazitäten am IZB als optimalen Ort für den Abschluss der Entwicklung seiner Produktionsgeräte ausgesucht. LEON plant außerdem, die Geräte in den Räumlichkeiten bereitzustellen, um seinen Kunden Dienstleistungen zur Prozessentwicklung anzubieten.
Auch Viopas Venture Consulting hat ein Büro im IZB eröffnet und damit seine Geschäftsaktivitäten auf München ausgeweitet. Die Consultingfirma berät Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie, Medtech und Pharma und unterstützt sie in der Business- und Finanzplanung, beim Partnering und in Lizenzverhandlungen, im Bereich M&A sowie bei der technischen und klinischen Entwicklung pharmazeutischer Produkte.
Fortschritte und innovative Erkenntnisse, die aus dem IZB hervorgegangen sind
Zu Beginn des Jahres 2023 verkündete Neuron23, Inc., ein in San Francisco ansässiges und von dem IZB-Start-up Origenis mitbegründetes Biotechnologie-Unternehmen, den Beginn der klinischen Phase-I-Studie mit dem Wirkstoff NEU-723 zur Behandlung von Patienten mit Parkinson. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Präzisionsarzneimitteln für genetisch bedingte neurologische und immunologische Erkrankungen. NEU-723 ist ein niedermolekulares Molekül, das auf die hirngängige Leucin-reiche Repeat-Kinase 2 (LRRK2) abzielt, und ist erst das zweite Molekül überhaupt, das für die Behandlung von Parkinson klinisch getestet wird.
Thermosome, ein Arzneimittelentwicklungsunternehmen, das sich auf zielgerichtete Tumortherapien spezialisiert hat, erhielt im März vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der zuständigen Ethikkommission die Genehmigung zur Durchführung der ersten Studie am Menschen für sein Hauptprogramm THE001. Der Wirkstoff wird bei Patienten mit Weichteilsarkomen (STS) untersucht. Im April wurde der erste Patient mit dem Medikamentenkandidaten THE001 behandelt.
Eisbach Bio, ein Unternehmen, das auf molekulare Maschinen abzielt, die menschliche Krankheiten verursachen, hat Ende April einen wichtigen Meilenstein erreicht: den Beginn einer klinischen Phase-1-Studie für EIS-10700, ein niedermolekulares Molekül, das die RNA-Helikase von SARS-CoV-2 hemmen soll. Das Virostatikum, das gegen COVID-19 wirkt und aus der Wirkstoffforschungsplattform von Eisbach hervorgegangen ist, wird an gesunden Probanden getestet, um die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik des Helikase-Inhibitors zu evaluieren.
Ein weiterer nennenswerter Erfolg war die Markteinführung des ersten funktionellen Inhaltsstoffs für Konsumgüter von Insempra. Die Substanz, bekannt als alpha-Ionon, ist ein biotechnologisch hergestellter, 100% natürlicher Geschmacks- und Aromastoff, der von ihrer Partnerfirma Axxence Aromatic GmbH für den Lebensmittel- und Kosmetikmarkt hergestellt und geliefert werden soll.
IZB-Alumnus Vivoryon Therapeutics, ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Phase, das sich auf die Entwicklung innovativer Arzneimittel auf Basis kleiner Moleküle spezialisiert hat, meldete Ende März ein positives Update zu den laufenden klinischen Studien VIVA-MIND und VIVIAD mit seinem Hauptkandidaten Varoglutamstat zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit (AD). Varoglutamstat ist ein niedermolekularer Wirkstoff, der das Potenzial hat, die Behandlungslandschaft für Alzheimer erheblich zu verändern. Im Juli präsentierte das Unternehmen daraufhin vielversprechende Sicherheitsdaten, sodass das unabhängige Data Safety Monitoring Board (DSMB) entschied, die Studie wie geplant fortzusetzen, ohne dass weitere DSMB-Sitzungen bis zum Abschluss der Studie erforderlich sind.
Erweiterung der Führungsteams
Im ersten Halbjahr haben viele IZB-Start-ups ihre Führungsteams personell deutlich verstärkt. Christian Pangratz, bisheriger CEO von sterna biologicals, wurde im Januar zum CEO von Atriva Therapeutics ernannt. Atriva Therapeutics ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Pionierarbeit bei der Entwicklung von antiviralen Therapien leistet und im vergangenen Jahr in das IZB eingezogen ist. Insempra hat im März einen neuen Chief Operating Officer (COO) berufen. Dr. Lin Römer kommt von AMSilk, einem weiteren am IZB gegründeten Unternehmen, wo er Mitbegründer und Chief Technical Officer (CTO) war. Im April wechselte der IZB-Alumnus Enno Spillner zum börsennotierten Biosimilar-Unternehmen Formycon. Enno Spillner verfügt über 23 Jahre Erfahrung und ausgezeichnete Expertise in der Biotech-Branche und war zuletzt CFO bei Evotec SE. Rainer Gebhart, ein erfahrener Manager im Biotech- und Life-Sciences-Sektor, wurde im Juni zum neuen Standortleiter von ChromoTek ernannt, um die Forschungs- und Produktionsanlagen sowie den Vertrieb zu leiten. Secarna begrüßte Dr. Konstantin Petropoulos als neuen Chief Business Officer, um das industrielle Partnering-Geschäft des Unternehmens auszubauen und die finanzielle Basis für die ehrgeizigen Wachstumspläne zu stärken. Petropoulos war vorher drei Jahre lang bei der im IZB ansässigen Leukocare AG beschäftigt. Origenis hieß den Branchenexperten Prof. Hendrik Liebers als Vorsitzender des Boards willkommen, der an der strategischen Entwicklung des Unternehmens mitwirken wird. Zudem hat das Pharmaunternehmen leon-nanodrugs im Juli Dr. Hans Frickel zum CEO ernannt.
IZB-Veranstaltungen
Eine Rekordzahl von sechzehn Teams präsentierte beim 8. Life Science Pitch Day im Juli vor fast 50 renommierten Life-Science-Investor:innen und Entscheidungsträger:innen aus der Industrie ihre Forschungsprojekte und innovativen Ansätze. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Leaps by Bayer und Boehringer Ingelheim – die Partner der Veranstaltung – lobten die hohe Qualität der Pitches der zahlreichen Startups. Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Mapping the Course – Pharma Perspectives on Identifying Trends and Setting Strategic Directions“ kam es zwischen Dr. Laura Lane, VP Venture Sciences Europe bei Eli Lilly & Co, Ingo Klöckner, Head of Portfolio and Reporting bei Leaps by Bayer, Dr. Joachim Vogt, Director, Search and Evaluation International bei AbbVie und Dr. Sebastian Kreuz, Executive Director beim Boehringer Ingelheim Venture Fund zu einem regen Austausch über die aktuellen Trends in der Life Sciences-Industrie. Dr. Frank Hensel, Principal des HTGF, und Dr. Laura Pedroza, Investment Managerin des HTGF, moderierten die Veranstaltung. Bis in den späten Abend nutzten die InvestorInnen, wie zum Beispiel Dr. Kay Balster vom HTGF, Dr. Sascha Berger von TVM Capital, Dr. Marianne Mertens von Apollo Health Ventures oder Dr. Peter Neubeck von Kurma Partners den Austausch mit den spannenden Projektteams.
Die Biotech Presse Lounge, ein etablierter Treffpunkt für Journalist:innen und Multiplikator:innen aus den Bereichen Biotech, Pharma und Venture Capital, fand im März dieses Jahres zum 16. Mal statt. Rund 70 Gäste trafen sich im the IZB Faculty Club G2B (Gateway to Biotech) zu drei Impulsvorträgen über Arzneimitteltherapien und Schlüsseltechnologien der Zukunft und zum anschließenden Networking. Dr. Karl Nägler vom Münchner VC Wellington Partners stellte in seinem Vortrag Hypothesen über Arzneimitteltherapien der Zukunft auf. Dr. Daniel Reichart von der Harvard Medical School präsentierte einen Atlas für menschliche Herzzellen, auf dessen Basis in Zukunft personalisierte Therapien für Herzerkrankungen entwickelt werden können. Heimo Adamski, Geschäftsführer des IZB-Start-up 4Gene, berichtete über seine Plattformtechnologie zur Herstellung raffinierter Moleküle, die die Welt verändern könnten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Anouschka Horn vom Bayerischen Fernsehen.
Fast einmal im Monat treffen sich die SpitzenforscherInnen am Campus Martinsried im Rahmen der Netzwerkveranstaltung IZBrunch im Facuty Club G2B (Gateway to Biotech), um sich kennenzulernen und sich auszutauschen. Im Januar 2023 konnte das IZB Christine Schuberth-Wagner, CSO Catalym GmbH, und Dr. Kikuë Tachibana, Direktorin am MPI für Biochemie, begrüßen. Univ.-Prof. Dr. med. M. Subklewe, Oberärztin und Leitung Immuntherapie in der Hämatologie, LMU – Klinikum der Universität München sowie Dr. Garwin Pichler, Geschäftsführer Preomics, erläuterten ihre Forschungsgebiete im Februar 2023. Im April konnte Dr. Alejandra Mørk, CEO KLIFO A/S und Prof. Dr. Thorben Cordes, Leiter der Forschungsgruppe „Physikalische und Synthetische Biologie“, LMU -Biozentrum für eine Präsentation im IZB gewonnen werden. Sehr spannend waren die Vorträge von Dr. Dominik Schumacher, CEO Tubulis und Prof. Julian Grünewald, TUM im Mai 2023. Prof. Dr. Karl Duderstadt, Leiter der Forschungsgruppe „Struktur und Dynamik molekularer Maschinen“, MPI für Biochemie und Jens Klein, Geschäftsführer Insempra, präsentierten im Juni 23 sehr anschaulich ihre Forschungsgebiete.
Starke Grundlagen für Wachstum und Innovation
In der ersten Jahreshälfte 2023 wurden einige lang erwartete Infrastrukturentwicklungen in die Wege geleitet. Im Februar konnte mit dem Ausbau der sogenannten „Wissenschaftslinie“ begonnen werden. Die verlängerte U-Bahn-Linie 6 wird zukünftig den Wissenschaftscampus Martinsried mit anderen Münchner Wissenschaftsstandorten wie der Technischen Universität (TU) in Garching und der LMU in der Maxvorstadt verbinden. Am offiziellen Spatenstich nahmen unter anderem Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Verkehrsminister Christian Bernreiter, Wissenschaftsminister Markus Blume und Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des IZB, teil.
Nur wenige Meter vom IZB entfernt, auf dem Campus Großhadern, haben im März dieses Jahres die Bauarbeiten für das hochmoderne Universitätsklinikum für Kinder- und Jugendmedizin der LMU begonnen. Das Neue Hauner mit rund 200 Betten wird Kinderkliniken und -chirurgie sowie ein integriertes sozialpädiatrisches Zentrum und weitere Einrichtungen beherbergen. Der Freistaat Bayern finanziert das 420 Mio. Euro teure Projekt und stellt zusätzliche Mittel für künftige Baukostensteigerungen und mögliche Baurisiken zur Verfügung.
Im April dieses Jahres feierte das Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) einen sehr wichtigen Meilenstein: das 50-jährige Gründungsjubiläum. Am 23. März 1973 wurde das MPIB mit einer Rede des damaligen Oberbürgermeisters der Stadt Planegg, Richard Naumann, eingeweiht. Damals ahnte noch niemand, dass mit diesem historischen Ereignis der Grundstein für eine der renommiertesten und fortschrittlichsten Forschungseinrichtungen Deutschlands im Bereich der Biowissenschaften gelegt wurde.
Das IZB baut außerdem sein Netzwerk aus. Bei einem Treffen, das von dem Start-up SCG Cell Therapy ausgerichtet wurde, knüpfte das Zentrum Kontakte zum Zhangjiang Hi-Tech Park in Shanghai, China, und tauschte Ideen aus, um die wachsende Life-Science-Szene in den beiden Biotech-Hotspots Europas und Asiens zu stärken, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Standorten zu intensivieren und Start-ups dabei zu unterstützen, ihre globale Präsenz zu erweitern. Ferner besuchte eine japanische Delegation das renommierte Life-Science-Zentrum in Martinsried, darunter Yosei Ide, Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Japans. Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des IZB, stellte Minister Ide und seiner Delegation den Campus vor und erläuterte detailliert die Entwicklung des Gründerzentrums mit seinen beiden Standorten in Martinsried und Weihenstephan.
Über das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB)
Die 1995 gegründete Fördergesellschaft IZB mbH betreibt das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) mit den Standorten in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan. Das IZB zählt zu den führenden Biotechnologiezentren Europas. Auf 26.000 m2 sind derzeit mehr als 40 Biotech-Unternehmen und Life-Science-Firmen mit über 700 Mitarbeitern ansässig. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und verschiedene Autoimmunkrankheiten gearbeitet. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern und dem Campus Weihenstephan. Auch die Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), das Hotel CAMPUS AT HOME, der Kindergarten Bio Kids sowie die Restaurants SEVEN AND MORE und THE BOWL Food Lounge sind Standortfaktoren, die von den Unternehmensgründern sehr geschätzt werden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind u. a. adivo (heute Zoetis), Corimmun (heute Janssen-Cilag), Crelux (heute Wuxi AppTec), Exosome Diagnostics (gekauft von Bio-Techne), ibidi, Immunic Therapeutics, Medigene, Micromet (heute Amgen), MorphoSys (bald Novartis), Octopharma oder Rigontec (heute MSD) sowie SIRION Biotech (heute Perkin Elmer). Weitere Informationen unter www.izb-online.de.
Pressekontakt sowie Bildmaterialanfragen:
Marion Köhler
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fördergesellschaft IZB mbH,
Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie
Am Klopferspitz 19
D-82152 Planegg-Martinsried
Telefon: +49 (0)89/55 279 48-17
E-Mail: koehler@izb-online.de
Website: www.izb-online.de
Martinsried near Munich, July 31, 2023 – The Munich Innovation and Start-up Centre Biotechnology (IZB), one of the leading biotechnology centres in Europe with 40 resident biotech start-ups and five life science companies, today provides a positive overview of a very busy first half of 2023 despite the difficult financing environment in the biotech industry.
“I am proud that our start-ups, first and foremost Tubulis, were able to enter top-class partnerships in the first half of the year. Not only does this provide them with significant funding, but it also draws attention to our startup hub and validates the cutting-edge research of our companies. I am no less excited about the fact that some of the IZB start-ups have become clinical-stage companies in recent months,” said Dr Peter Hanns Zobel, Managing Director of the Biotechnology Innovation and Start-up Centre. “Moreover, I am pleased that several infrastructure projects have finally begun that will further strengthen our research location and make our broad international network of excellent scientists grow even closer together.”
Financings and partnerships of IZB start-ups
Particularly noteworthy is the billion-dollar deal Tubulis signed with Bristol Myers Squibb (BMS) in April. The companies entered a strategic partnership to develop differentiated antibody-drug conjugates (ADCs). Through the license agreement, Tubulis is eligible to receive an upfront payment of USD 22.75 million and milestone payments potentially totalling over USD 1 billion plus tiered royalties on net product sales. BMS gains exclusive rights to access Tubulis’ Tubutecan payloads in combination with Tubulis’ proprietary P5 conjugation platform for the development of a selected number of highly differentiated ADCs to treat solid tumors.
In June, Thermosome announced its participation in the IMAGIO Consortium, that aims to improve the clinical outcomes for lung cancer, liver cancer and soft tissue sarcoma patients through less invasive treatments. The consortium, consisting of over 30 clinics, academic institutes, healthcare companies, and patient organizations, was granted a EUR 24 million fund from the Innovative Health Initiative, supplemented by additional funding from industry partners to conduct research. As part of the cooperation, Thermosome received EUR 1.3 million in funding and will collaborate with Cologne University Hospital to test its lead drug candidate THE001 in combination with a novel technology.
Early May, Invitris was chosen by INCATE (Incubator for Antibacterial Therapies in Europe) as the first company to receive 250,000 EUR in “Stage II Funding” that will allow the company to complete its spin-out from the Technical University of Munich (TUM) and further its mission to scale the production of phages, phage-derived and other antimicrobial proteins in the fight against Antimicrobial Resistance.
Secarna Pharmaceuticals and SciNeuro announced in March their partnership to research and develop therapies directed at targets that play a substantial part in diseases of the Central Nervous System (CNS). Under to the agreement, Secarna will use its commercially validated locked nucleic acid discovery and development platform, LNAplusTM, to produce and profile antisense oligonucleotide candidates against targets specified by SciNeuro that are relevant to the treatment of CNS conditions.
IZB alumnus AMSilk GmbH, a world leader in supplying innovative high-performance bio-based silk materials, announced in early April that it had successfully raised an additional EUR 25 million in an extended Series C financing, now totalling EUR 54 million. The financing, led by existing investors ATHOS (AT Newtec) with participation from Novo Holdings, Cargill, and MIG Capital, will enable the biotech to speed industrial scale-up and expand commercial operations to meet the increasing demand for bio-fabricated silk protein materials.
Move-ins and move-outs on campus
Even though it is sometimes hard to say goodbye, it is good to see companies grow out of the IZB because of their successful development. After 5 years at the IZB, adivo, a pioneer in the development of species-specific therapeutic antibodies for pets, has moved to new offices in Puchheim, near Munich, to begin the next stage of its corporate development. The three times larger office and laboratory space will accommodate the company’s growing R&D endeavours and maturing pipeline, as well as the employment expansion.
Early this year, Invitris, a start-up with a universal platform technology that can generate in vitro synthetic proteins at the highest yields and purity in a single process, moved into the IZB with the goal of scaling up both drug discovery and production. The company is focusing on antimicrobial proteins like bacteriophages and endolysins to battle the most serious health and economic danger in the next decades: multidrug-resistant diseases.
Leon-nanodrugs (LEON), a pharmatec company with a proprietary technology that increases the efficiency of the formulation process of active ingredients into nanodrug carriers, selected the R&D capacities at the IZB as the optimal place for the completion of product development for LEON’s manufacturing devices. LEON also plans to showcase and the devices and provide process development services to clients using the company’s equipment.
Viopas Venture Consulting opened an office in the IZB, thus expanding its business activities to Munich, Germany. The consulting firm offers support to start-ups in the life sciences, biotech and pharma sectors and assists them with business and financial planning, partnering and licensing, M&A, as well as technical and clinical pharmaceutical product development.
Advances and innovative discoveries originating from the IZB
Early 2023, Neuron23, Inc., a San Francisco-based clinical-stage biotechnology company co-founded by IZB start-up Origenis and focused on developing precision medicines for genetically defined neurological and immunological diseases, announced the start of first-in-patient Phase I clinical treatment of NEU-723 in patients with Parkinson’s disease. NEU-723 is a small molecule targeting brain-penetrant leucine-rich repeat kinase 2 (LRRK2) and only the second in the clinic for the treatment of Parkinson’s disease.
Thermosome, a drug development company specializing in targeted tumor therapies, received regulatory approval from the German Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM) and the responsible Ethics Commission to conduct the first-in-human trial for their lead program, THE001 in March. The compound will be evaluated in patients with soft tissue sarcoma. In April, the first patient was dosed with lead candidate THE001.
Eisbach Bio, a company targeting the molecular machines that drive human disease, achieved an important milestone end of April with the start of a Phase 1, first-in-human clinical trial for EIS-10700, a small molecule that targets the RNA helicase of SARS-CoV-2. The COVID-19 antiviral, which emerged from Eisbach’s drug discovery platform, will be tested in healthy volunteer to assess the safety, tolerability, and pharmacokinetics of the helicase inhibitor.
Another notable achievement was the launch of Insempra‘s first functional component for consumer goods. The compound, known as alpha-lonone, is a biotechnologically created 100% natural flavor and aroma ingredient that will be manufactured and supplied for the food and cosmetics markets by partner Axxence Aromatic GmbH.
IZB-Alumnus, Vivoryon Therapeutics, a clinical stage biotechnology company focused on creating novel small molecule-based therapies, provided a positive update of their ongoing clinical studies of its lead candidate for the treatment of Alzheimer’s disease (AD), VIVA-MIND and VIVIAD at the end of March. a small molecule drug with the potential to significantly change the Alzheimer’s disease therapy landscape, has demonstrated encouraging preliminary data. Subsequently, in July, the company presented encouraging safety data and the independent Data Safety Monitoring Board (DSMB) decided that the study should continue as planned, with no further DSMB meetings required until the end of the study.
Expansion of leadership teams
In terms of personnel, many IZB start-ups significantly strengthened their management teams in the first half of the year. In January, Christian Pangratz, previous CEO of sterna biologicals, was appointed CEO of Atriva Therapeutics, a biopharmaceutical business pioneering the development of host-targeting antiviral treatments, that moved into the IZB last year. Insempra named its new Chief Operating Officer (COO) in March. Dr. Lin Römer comes to the company from AMSilk, another IZB-founded company, where he was co-founder and Chief Technical Officer (CTO). In April, IZB alumnus Enno Spillner joined publicly listed biosimilar play Formycon. Enno Spillner has over 23 years of experience and outstanding expertise in the biotech business and was most recently CFO at Evotec SE. Rainer Gebhart, a seasoned manager in the biotech and life sciences sectors, was appointed as the new site manager at ChromoTek in June, to oversee the research and production facilities along with the commercial sections. Secarna welcomed Dr. Konstantin Petropoulos as new Chief Business Officer to expand the company’s industrial partnering business and strengthen the financial base for its ambitious future growth plans. Petropoulos was previously employed for three years at Leukocare AG, based in the IZB. Origenis welcomed industry expert Prof. Hendrik Liebers as Chairman of the Board to participate in the company’s strategic development. Last, but not least, the pharmatec company leon-nanodrugs appointed Dr. Hans Frickel as CEO in July.
IZB Events
A record number of sixteen teams presented their research projects and innovative approaches to nearly 50 renowned life science investors and industry decision-makers at the 8th Life Science Pitch Day in July. High-Tech Gruenderfonds (HTGF), Leaps by Bayer, and Boehringer Ingelheim, the partner of the event, praised the high quality of the pitches of the many startups. During the panel discussion “Mapping the Course – Pharma Perspectives on Identifying Trends and Setting Strategic Directions”, Dr. Laura Lane, VP Venture Sciences Europe at Eli Lilly & Co, Ingo Klöckner, Head of Portfolio and Reporting at Leaps by Bayer, Dr. Joachim Vogt, Director, Search and Evaluation International at AbbVie and Dr. Sebastian Kreuz, Executive Director at Boehringer Ingelheim Venture Fund had a lively exchange about the current trends in the life sciences industry. Dr. Frank Hensel, Principal of HTGF, and Dr. Laura Pedroza, Investment Manager of HTGF, moderated the event. Until late in the evening, investors such as Dr. Kay Balster from HTGF, Dr. Sascha Berger from TVM Capital, Dr. Marianne Mertens from Apollo Health Ventures or Dr. Peter Neubeck from Kurma Partners took advantage of the exchange with the exciting project teams.
The Biotech Press Lounge, an established gathering spot for journalists and multipliers from the biotech, pharmaceutical, and venture capital sectors, held its 16th Edition in March this year. Around 70 guests met in the IZB Faculty Club G2B (Gateway to Biotech) for three keynote speeches on the drug therapies and key technologies of the future and subsequent networking. Dr. Karl Nägler from Munich’s VC Wellington Partners presented hypotheses about drug therapies of the future. Dr. Daniel Reichart from Harvard Medical School presented an atlas for human heart cells, based on which personalized therapies for heart diseases can be developed in the future. Heimo Adamski, managing director of the IZB start-up 4Gene, reported on its platform technology for producing refined molecules that could change the world. The event was moderated by Anouschka Horn from Bavarian Television (Bayerisches Fernsehen).
Almost once a month, top researchers at the Martinsried Campus meet at the Facuty Club G2B (Gateway to Biotech) as part of the IZBrunch networking event to get to know each other and exchange ideas. In January 2023, IZB welcomed Christine Schuberth-Wagner, CSO Catalym GmbH, and Dr. Kikuë Tachibana, Director at the MPI of Biochemistry. Univ.-Prof. Dr. med. M. Subklewe, Senior Physician and Head of Immunotherapy in Hematology, LMU Clinic Munich, as well as Dr. Garwin Pichler, CEO Preomics, explained their research areas in February 2023. In April the IZB could win Dr. Alejandra Mørk, CEO KLIFO A/S and Prof. Dr. Thorben Cordes, Head of the Research Group “Physical and Synthetic Biology”, LMU Biozentrum for a presentation. Very exciting were the presentations of Dr. Dominik Schumacher, CEO Tubulis, and Prof. Julian Grünewald, TUM, in May 2023. Prof. Dr. Karl Duderstadt, head of the research group “Structure and Dynamics of Molecular Machines”, MPI for Biochemistry and Jens Klein, CEO Insempra, presented their research areas very clearly in June 23.
Strong foundations for growth and innovation
In the first half of 2023, some long-awaited infrastructure developments were kicked off.
In February, the expansion of the so-called “science line” was started. In the future, the extended subway line 6 will link the Martinsried science campus to other Munich science locations such as the Technical University (TU) in Garching and the LMU in Maxvorstadt. The official groundbreaking ceremony was attended by Bavaria’s Minister-President Dr. Markus Söder, together with Minister of Transport Christian Bernreiter, Minister of Science Markus Blume, and Dr. Peter Hanns Zobel, Managing Director IZB, amongst others.
Only a few meters away from the IZB, at the Grosshadern Campus, the construction for LMU’s state-of-the-art University Hospital for Paediatric and Youth Medicine has started in March this year. The New Hauner, with around 200 beds, will house paediatric clinics and surgery, as well as an integrated social paediatric center and other facilities. The Free State of Bavaria is funding the 420 million euro budget and providing additional funds to cover future increases in construction costs and possible construction risks.
In April this year, the Max Planck Institute of Biochemistry (MPIB) celebrated a very important milestone: 50 years since its founding. On March 23, 1973, the MPIB was inaugurated with a speech from then-mayor of Planneg, Richard Naumann. No one realized it at the time, but this historic event marked the beginning of what would later become one of Germany’s most renowned and advanced research institutions in the field of life sciences, with a reputation second to none.
The IZB is also expanding its network. In a meeting, hosted by start-up SCG Cell Therapy, the center connected with the Zhangjiang Hi-Tech Park located in Shanghai, China, and exchanged ideas to support the growing life science scene in the two biotech hotspots of Europe and Asia with the goal to intensify the interactions between the sites and support start-ups in expanding their global footprint. In addition, a Japanese delegation, including Yosei Ide, Senior Vice Minister of Education, Culture, Sports, Science and Technology of Japan, visited the renowned life science hub in Martinsried. Dr. Peter Hanns Zobel, Managing Director of the IZB, presented the site to Minister Ide and his delegation and explained in detail the development of the start-up centre with its two sites in Martinsried and Weihenstephan.
About the Innovation and Start-up Center for Biotechnology (IZB) in Martinsried near Munich
The Fördergesellschaft IZB mbH, founded in 1995, operates the Innovation and Start-up Center for Biotechnology (IZB) with sites in Planegg-Martinsried and Freising-Weihenstephan. The IZB is one of the leading biotechnology centers in Europe. More than 40 biotech and life science companies with over 700 employees are currently located on 26,000 square metres. Here, work is being done on developing drugs for the most serious diseases, such as cancer, Alzheimer’s, and various autoimmune diseases. A key criterion for the success of the IZBs is the physical proximity to cutting-edge research on the Martinsried/Grosshadern campus and the Weihenstephan campus. The infrastructure measures, such as the Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), the hotel CAMPUS AT HOME, the kindergarten Bio Kids as well as the restaurants SEVEN AND MORE and THE BOWL Food Lounge, are also location factors that are highly valued by the founders of the companies. Successful companies that emerged from the IZB include adivo (now Zoetis), Corimmun (today Janssen-Cilag), Crelux (today Wuxi AppTec), Exosome Diagnostics (bought by Bio-Techn), ibidi, Immunic Therapeutics, Medigene, Micromet (today Amgen), MorphoSys (soon Novartis), Octopharma or Rigontec (now MSD) as well as SIRION Biotech (today Perkin Elmer). More information at www.izb-online.de.
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Marion Köhler, Head of Public Relations
Fördergesellschaft IZB mbH,
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Am Klopferspitz 19
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E-Mail: koehler@izb-online.de
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